Markteintritt

Mariel

Mariel, Sonderwirtschaftszone mit grösstem Hafen in der Karibik, 45 km westlich von Havanna

Markteintritt

 

Rechtsformen

In Kuba bestehen verschiedene Rechtsformen für ausländische Unternehmen. Die Palette reicht von einfacher Niederlassung über ein Joint Venture oder einer „Asociación Económica“ (wirtschaftliche Zusammenarbeit) bis zu einer  steuerbefreiten Produktionsstätte in der Sonderwirtschaftszone Mariel.

Repräsentanz

Zu Beginn der Geschäftsaktivitäten und je nach Geschäftsart, genügt eine lokale Repräsentation. Verschiedene Businesscenter – vorwiegend in Havanna – bieten eine moderne Infrastruktur.

Joint Venture

Cuba_Cola_modDer Dienstleistungssektor ist ausschliesslich nationalen Unternehmen vorenthalten. Falls ein Unternehmen mit Dienstleitungen in Kuba aktiv werden will, ist dies im Moment nur als Joint Venture (JV) möglich. In der Regel bringt der kubanische Partner Immobilien, Infrastruktur und Personal in die gemeinsame Unternehmung ein und der ausländische Partner Know-how und die finanziellen Mittel. Joint Venture Verhandlungen sind kompliziert und können sehr zeitraubend sein. Grosse multinationale Unternehmen haben ihre Erfahrungen gemacht und brauchten zum Teil mehrere Anläufe bis es klappte. Aus diesem Grunde ist die Unterstützung bei der Bildung eines JV durch einen verlässlichen Partner mit lokalem Know-how wie Logo_update_trans, unentbehrlich.

Kuba im Wandel

Kuba steht im Wandel und sucht dringend ausländische Investoren. Aufgrund der zum Teil komplizierten bürokratischen Prozesse, verloren in den vergangenen Jahren viele Unternehmen ihr Interesse am kubanischen Markt. Das im Jahre 2014 verabschiedete neue Investitionsgesetz will diese Hindernisse aus dem Weg räumen und hat zugleich attraktive Rechtsformen für ausländische Unternehmen geschaffen.
Aber auch die gesetzlichen Bestimmungen für den Binnenhandel sind im Wandel. Bis anhin staatliche Unternehmen werden in profitorientierte Kooperativen gewandelt, die in der Struktur einem KMU ähnlich sind.